Ausstellungseröffnung am Donnerstag 15.10.2026 um 19 Uhr // Ausstellungsdauer 16.10. – 29.11.2026 // Finissage 29.11.2026 von 16-19 Uhr // Die Ausstellung ist 24h am Tag einsehbar
Umbau V – 3 x Solo
ist der fünfte Aufschlag der von Dirk Teschner kuratierten neuen Ausstellungsreihe im STRouX. In den drei Pförtnerlogen im Atelierhaus Prenzlauer Promenade 149-152, zeigen Peter Dobroschke, Isabel Kerkermeier und Elisabeth Sonneck ortsbezogene, aktuelle Arbeiten.
Peter Dobroschke
Er setzt das künstlerische Schaffen und die eigene Ateliersituation bei seinen Arbeiten in direkten Bezug zu den jeweiligen Ausstellungskontexten. In reduzierten Installationen verbindet er seine konzeptuellen Ideen mit dem direkten Offenlegen eigener Arbeitsweisen. Ehrlich bildhauerische Eingriffe zieht Peter Dobroschke in seinen um die Ecke gedachten Bildwerken gerne den keimfrei perfekten Herangehensweisen vor.
Isabel Kerkermeier
Sie setzt sich kontinuierlich mit dem städtischen Umfeld, seinen Objekten, seinen Anmutungen und Zumutungen auseinander.
Seien es Teile ausgemusterten Mobiliars, die zu ausgreifenden Plastiken transformiert, alte Werbeplanen, die zer- fasert und abgeschält, zu dreidimensionalen, halbtransparenten Gebilden werden, oder Fotografien als Grundlage von Collagen.
Immer rückt das Randständige in den Mittelpunkt. Die Fundstücke reflektieren den kontinuierlichen Wandel. Sich ständig verändernde Parameter wie Geschmack, Wohlstand, Herkunft, bleiben in den Dingen und Spuren sicht- bar. Die Inhalte werden komprimiert, emotional aufgeladen und abstrahiert, die Materialität seziert, um schliess- lich, neu montiert, wild in den Raum zu expandieren.
Elisabeth Sonneck
In ortsspezifischen Installationen aus langen Papierbahnen in Balancen mit oft versehrten Fundstücken aus dem Stadtraum erforscht und aktiviert Elisabeth Sonneck den Charakter von Räumen, seine Nutzungen, Geschichten und deren sichtbare Einschreibungen. Ihre seit 2006 aus der Materialspannung des Papiers entwickelten, immer wieder wandelbaren Rollbilder – wie auch die vielfach geschichteten, rhythmischen Farbspektren ihrer Malerei – betonen die Zeitlichkeit und Fragilität körperlicher Erfahrungen.
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Kuratiert von DIRK TESCHNER.

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