Wir haben einen starken politischen Rückhalt für unser Anliegen, das Haus in unsere Genossenschaft zu überführen, durch die anwesenden Politiker_innen erfahren. Den Worten sollten nun Taten folgen!
Fotocredit: Markus Nass
Folgende Vertreter*innen der Berliner Politik haben Reden gehalten:
Steffen Krach, Spitzenkandidat und Parteivorsitzender, SPD
Dennis Haustein, MdA, Haushalts- und Kulturpolitiker, CDU
Daniela Billig, MdA, Sprecherin für Kultur, stellv. Fraktionsvorsitzende, Grüne
Dennis Buchner, MdA und Kreisvorsitzender Pankow, SPD
Louis von Krüger, MdA, Schulpolitischer Sprecher, Grüne
Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, a.D.
Weitere Unterstützer*innen aus der Politik waren anwesend:
Peer Mock-Stümer, MdA, Vorsitzender des Kulturausschuss, CDU
Rona Tietje, Stadträtin, Kreisvorsitzende Pankow, SPD
Birgit Mickley BVV, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, SPD
Arne Gröschel, Kandidat, SPD AGH
Vielen Dank auch an die anwesenden Pressevertreter.
Das Problem:
Die als Treuhänderin Berlins beauftragte GSE gGmbH (Gesellschaft für Stadtentwickung) entzieht Berliner Kunstschaffenden die Arbeitsgrundlage.
Weil sich Mieterinnen und Mieter für ein genossenschaftliches Modell zum Kauf des Hauses einsetzen, reagiert die GSE mit Kündigungen. Das ist ein direkter Angriff auf die Berliner Kultur und das zivilgesellschaftliche Engagement.
Unsere Kernargumente:
- Treuhandgesellschaften Berlins haben eine Vorbildfunktion: Die GSE verwaltet Immobilien im Auftrag des Landes Berlin. Ihr Auftrag ist das Gemeinwohl, nicht die Bestrafung von Mietern, die sich für den langfristigen Erhalt von Kulturräumen einsetzen.
- Genossenschaften sichern die Zukunft Berlins: Das genossenschaftliche Modell entzieht Immobilien dauerhaft der Spekulation. Ein Kauf durch eine Genossenschaft entlastet den Landeshaushalt und garantiert bezahlbare Mieten für Jahrzehnte.
- Kulturräume sind Existenzgrundlagen: Ein Atelier ist für Kunstschaffende kein Luxus, sondern ein Arbeitsplatz. Wer Künstler*innen kündigt, zerstört deren wirtschaftliche Existenz und vertreibt die kreative Vielfalt aus der Stadt.
- Einschüchterung darf kein Mittel der GSE sein: Die Kündigungen wirken wie ein Versuch, kritische Stimmen mundtot zu machen. Das widerspricht demokratischen Grundwerten und den kulturpolitischen Zielen des Berliner Senats der das Genossenschaftsprojekt unterstützt.
Unsere Forderungen an die GSE und die Berliner Politik:
- Sofortige Rücknahme aller ausgesprochenen Kündigungen.
- Moratorium für alle weiteren Vertragsbeendigungen im Atelierhaus.
- Ergebnisorientierte Verhandlungen auf Augenhöhe zwischen der Berlinovo als Eigentümerin und der Genossenschaft über das Kaufangebot.
- Politisches Machtwort der Kulturverwaltung und des Bezirks zur Sicherung des Standorts.










